EU-Bauproduktenverordnung

WAS GENAU IST DIE EU-BAUPRODUKTENVERORDNUNG (EU) NR. 305/2011 ?

EU-BauPVDie Verordnung sieht einen neuen Rechtsrahmen für die Vermarktung und CEKennzeichnung von Bauprodukten vor. Daher hat die Bundesregierung das Gesetz zur Anpassung des Bauproduktengesetzes und weiterer Rechtsvorschriften an die Verordnung (EU) Nr. 305/2011 zur Festlegung harmonisierter Bedingungen für die Vermarktung von Bauprodukten (BauPGNeuG) am 15.Dez. 2012 verabschiedet. Es tritt zum 01.07.2013 in Kraft.

Das Deutsche Institut für Bautechnik soll als technische Bewertungsstelle für alle der EU-Bauproduktenverordnung betreffenden Bauprodukte tätig werden.

Inhaltlich geht es der EU-Bauproduktenverordnung (EU-BauPV) um die Beseitigung von Handelshemmnissen im Binnenmarkt.

Die Besonderheit dabei ist: Die mitgliedsstaatliche Zuständigkeit für die sich aus dem Bauwerk ergebenden Anforderungen an Bauprodukte bleibt bestehen. EU-weit vereinheitlicht werden nur die Verfahren des Nachweises, dass ein Produkt diese Anforderungen auch erfüllt. Dies geschieht in harmonisierten technischen Normen (z.B. EN 1090ff) und durch auf einzelne Produkte bezogene technische Bewertungen, die ein Hersteller bei den von den Mitgliedstaaten einzurichtenden Bewertungsstellen beantragen kann. z.B. bei Produkten im Geltungsbereich der EN 1090ff ist die Zertifizierung des Herstellers durch eine notifizierte Stelle Grundvoraussetzung.

Anschließend ist er befugt und verpflichtet, die CE-Kennzeichnung aufzubringen und genau anzugeben, welches Anforderungsniveau das jeweilige Produkt in Bezug auf bestimmte Merkmale erreicht.

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